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Kinderwunschzentrum Luzern  
Neue Frauenklinik Luzern  
Luzerner Kantonsspital  
6000 Luzern 16  
Telefon 041 205 35 35  
(09.00-12.00 und 14.00-16.30)  
Fax 041 205 35 36  
sprechstunde@kinder-wunsch.ch  
www.kinder-wunsch.ch  
adresse  
trans LEXIKON
   
 

BEGRIFFSERKLÄRUNG
Die wichtigsten Begriffe, die rund um das Thema Kinderwunsch immer wieder auftauchen, für Sie im Überblick:


A

Abort
Fehlgeburt

Antikörper
Körpereigener Abwehrstoff

Aszites
Flüssigkeit im Bauchraum, z.B. bei Überstimulation der Eierstöcke

B

Blastozyste
Fortgeschrittenes Teilungsstadium eines frühen Embryos

C

Cervix
Gebärmutterhals

Chromosomen
Träger der Erbanlagen

D

E

Embryo
Das sich entwickelnde Kind ab der ersten Zellteilung bis zum Ende der 12. Woche

Embryotransfer
Das Uebertragen eines Embryos in die Gebärmutter mittels eines feinen Katheters

Endometriose
Auftreten von Gebärmutterschleimhaut(=Endometrium)-ähnlichem Gewebe an Stellen ausserhalb der Gebärmutter, meist im Bereich des Bauchfells, der Eileiter oder Eierstöcke. Kann zu starken Schmerzen v.a. während der Periode führen und auch zu ungewollter Kinderlosigkeit.

Endometrium
Gebärmutterschleimhaut

Ejakulat
Samen direkt nach dem Samenerguss

Extrauteringravidität
Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutterhöhle, meist Eileiterschwangerschaft

F

Fertilisation, Fertilisierung
Befruchtung

Fetus
Das ungeborene Kind nach der 12. Woche

Fimbrientrichter
Trichterförmige Öffnung des Eileiters zur Aufnahme der Eizelle

Follikel
Mit Flüssigkeit gefülltes Eiblässchen in den Eierstöcken, welche die Eizellen enthalten. Im normalen Zyklus wächst jeweils ein Eiblässchen bis gut 2cm Grösse, wo es dann mit einer gereiften Eizelle sprungreif ist.

Follikelpunktion
Anstechen der Follikel und Absaugen der Follikelflüssigkeit mit einer Nadel meist von der Scheide her zur Gewinnung der Eizellen für eine IVF/ICSI-Behandlung

FSH
Follikel Stimulierendes Hormon. Wird in der Hirnanhangsdrüse (=Hypophyse) gebildet und fördert das Wachstum der Follikel und die Reifung der Eizellen. Kann als gentechnologisch hergestelltes Medikament zur Stimulation gespritzt werden.

G

Gelbkörper (=Corpus luteum)
Entsteht im Eierstock aus dem gesprungenen Follikel. Produziert das Gelbkörperhormon in der 2. Zyklushälfte und am Anfang einer Schwangerschaft

GnRH
Gonadotropin-Releasing-Hormon. Wird im Hypothalamus (=bestimmtes Hirnareal) rhythmisch ausgeschüttet und bewirkt die Freisetzung von FSH und LH

Gravidität
Schwangerschaft

H

HCG
Schwangerschaftshormon. Wird im Schwangerschaftstest im Urin oder im Blut gemessen

Hormone
Körpereigene Wirkstoffe zur Steuerung von Organen und Organsystemen

Hydrosonographie
Ultraschall zur Darstellung der Gebärmutterhöhle, indem über einen Katheter etwas Kochsalzlösung in die Gebärmutter gespritzt wird.

Hypophyse
Hirnanhangdrüse. Produziert u.a. FSH und LH

Hypothalamus
Hirnareal, von wo aus die Hypophyse gesteuert wird

Hysterosalpingographis (HSG)
Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit mittels Röntgen

Hysteroskopie
Spiegelung der Gebärmutterhöhle von der Scheide her, in Narkose durchgeführt

I

ICSI
Intracytoplasmatische Spermieninjektion. Einspritzen eines einzelnen Spermiums mit einer Mikropipette in eine Eizelle unter dem Mikorskop

Implantation
Einnisten des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut

Immunsystem
Köpereigenes Abwehrsystem

Insemination
Einbringen des aufbereiteten Samens in die Gebärmutterhöhle mit einem dünnen Katheter

IVF
In Vitro Fertilisation, Befruchtung im Reagenzglas. Die in ein Reagenzglas eingebrachten Spermien befruchten die ebenfalls dort eingebrachte Eizelle.

J

K

Kryokonservierung
Tiefkühllagerung (meist der befruchteten Eizelle oder der Spermien)

Kontrastmittelsonografie
Mit Hilfe eines über einen Ballonkatheter eingepritzten Kontrastmittels kann mit Ultraschall die Eileiterdurchgängigkeit geprüft werden.

L

Laparoskopie
Bauchspiegelung, z.B. zur Darstellung der Eileiter und Prüfung ihrer Durchgängigkeit, durchgeführt in Vollnarkose.

LH
Luteinisierendes Hormon. Insbesondere für das Auslösen des Eisprungs zuständig.

Levovist
Der Name des Kontrastmittels, das für die Kontrastmittelsonografie verwendet wird.

M

N

O

Östrogen
Weibliches Hormon, v.a. in den Eiblässchen produziert

Oozyten
Eizellen

Ovar
Eierstock

Ovulation
Eisprung

Ovulationsinduktion
Auslösen des Eisprungs mit einer Spritze

P

Plazenta
Mutterkuchen

Polyzystisches Ovar Syndrom (PCOS)
Komplexes Syndrom, das zu Kinderlosigkeit führen kann.  Zeigt sich u.a. durch Zyklusstörungen, vielen kleinen typisch angeordnete Eiblässchen in den Eierstöcken und leicht erhöhte männliche Hormone und ist oft verbunden mit Uebergewicht.

Progesteron
Gelbkörperhormon. Kann als Scheidentabletten oder Gel verabreicht werden zur Unterstützung der körpereigenen Produktion.

Q

R

S

Sperma/Spermium
Samen/ Samenzelle

Spermaantikörper
Körpereigene Abwehrstoffe, die zur Verklebung der Spermien führen können

Spermiogramm
Analyse eines Ejakulates zur Bestimmung der Spermienqualität

Stimulation
Förderung des Heranreifens von einem oder mehreren Follikeln durch Hormone

Sterilität
Ungewollte Kinderlosigkeit

T

TESE
Testikuläre Spermien Extraktion. Gewinnung von Spermien aus einer Gewebeprobe aus dem Hoden. Die Spermien werden dann für ein ICSI verwendet.

Tube
Eileiter

U

Überstimulation
Übermässige Reaktion der Eierstöcke auf hormonelle Stiumlation

Uterus
Gebärmutter

V

Vagina
Scheide

Vaginalultraschall
Ultraschall mit einer Stabsonde, die in die Scheide eingeführt wird

W

X

Y

Z

Zygote
Befruchtete Eizelle

Zyste
Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Kann im Eierstock z.B. aus einem nicht gesprungenen Follikel entstehen.

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